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Ortstermine 2006 - Kunst im öffentlichen Raum - Logo

Ort: kunstraum muenchen, Zieblandstraße 8
Zeitraum: 17. Juni bis 25. Juli 2004, Mi – So, 14:00 – 20:00 Uhr, besondere Veranstaltungen/Termine siehe hier
Anschluss: Haltestelle Josephsplatz, U-Bahn: U2, U8, Bus: 137

Locals only?
von Silke Wagner

Dogtown (links), Hawk (rechts)

Dogtown (links), Hawk (rechts) (Vergrößerung)

Modell Picknicktable

Modell Picknicktable (Vergrößerung)

Kuratorin – Luise Horn

Als Teil der Projektreihe »urban scans« des kunstraum muenchen beschäftigt sich die Ausstellung von Silke Wagner gezielt mit der Thematik des »Streetskatens« als neue, eigenständige Form des zivilen Ungehorsams, Widerstands und der Kritik an moderner Architektur, Stadt und Kapitalismus. »Streetskaten«, als urbane Abwandlung des Surfens, ist heute das, was die Graffitibewegung der 1970er war.

Silke Wagner untersucht die Möglichkeiten der Umnutzung, Aneignung und Rückeroberung des zunehmend privatisierten öffentlichen Raums durch »Streetskater«.

Dabei tauchen Fragen auf: Wo und in welcher Form findet solch eine Aneignung statt. Welches politische Bewusstsein verbirgt sich dahinter? Können solche Strategien der kapitalistischen Verwertungslogik tatsächlich entgehen und schaffen sie es, ein kritisches Bewusstsein für urbanistische Entwicklungen zu fördern?

Zusammen mit Stefan Lehnert, einem international bekannten Pro-Skater aus München, entwickelt Wagner einen alternativen Stadtplan Münchens, der an verschiedenen Orten in der Landeshauptstadt ausliegen wird.

Im kunstraum muenchen selbst werden »Finger Sculptures«, ein »Picknicktable« und »Hook Boards« gezeigt, die das Thema weiter verdichten. Begleitend zur Ausstellung wird es verschiedene thematische Vorträge geben.

Besondere Veranstaltungen/Termine:

Donnerstag, 15.07.2004, 19:00 Uhr
Vortrag Prof. Iain Bordon, Bartlett School of Architectur, UCL, London:
„Don't Shop, Skateboard. Or „Why Skateboarding is Good for Cities”.

Silke Wagner 1968 geboren, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

Ortstermine 2004 ist eine Initiative der Landeshauptstadt München, Kulturreferat.
Die Projektreihe »urban scans« wird gefördert durch die kulturstiftung des bundes - logo.