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Ort: Baulücke gegenüber der Lothringer Str. 13
Termin: 29. Juli 2004
Anschluss: Haltestelle Ostbahnhof, S-Bahn: alle Linien, U-Bahn: U5, Trambahn: 19, etliche Buslinien

Musik im öffentlichen Raum:
Nomadenlager – von Judith Egger & friends

Eine Nacht lang wird die Baulücke gegenüber der lothringer13 zu einem Zeltlager mit Musik, Performance und Literatur. Musiker, Dichter, Performer und Köche bewohnen die von innen beleuchteten Zelte und sind für das Außen nur als Schatten sichtbar. Zwischen den Zelten sind Feuerstellen mit Kochkesseln, daneben Sitzgruppen aus Gefundenem und Gebautem.

Im akustischen Dialog verbinden sich eine Nacht lang in den Zelten des Nomadenlagers lebenden Künstler und Künstlerinnen mit ihren Zeltnachbarn und reagieren aufeinander in Form von Musik, Sprache und Bewegung.

Die Besucher können zwischen den Zelten hindurchwandern, den Klangteppich erfahren, das Geschehen beobachten und sich niederlassen. Sie werden Teil des Lagers und seiner traumartigen, mysteriösen und surrealen Stimmung.

Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler: Peer Quednau (Sound), Udo Schindler (Sopransaxophon und Bassklarinette), Gisela Müller (Nomadische Texte), Georg Janker (Kontrabass), Sara Hubrich (Video und Bewegung), Anselm Caminada (Sound Carpet), Judith Egger (Cello, Stimme und Blasebalg), Dan Carey (Pedal Steel Guitar) Isabel Bosque (Köchin), u.a.

Judith Egger, geb. 1973 in Gräfelfing, lebt in München und arbeitet nomadisierend. 1997 Diplom in Kommunikationsdesign an der FG Augsburg. 2001 Master-Degree in Kommunikation, Kunst und Design vom Royal College of Art (RCA), London.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Nomadenlager
www.judithegger.com/nomaden.swf
www.programangels.org/program/nomadenlager